Mittwoch, 10. Oktober 2007

Morgen will ich mal

bis acht Uhr schlafen.

Der pure Luxus hält wieder Einzug in mein Leben!!!

Sonntag, 7. Oktober 2007

Fiese Miez

Das fiese daran, einen so gemütlichen Kater zu beherbergen ist ja, dass er einem permanent vor Augen führt, wie entspannt das Leben sein *kann*.

Samstag, 6. Oktober 2007

Wutanfälle besser beherrschen - ein Ratgeber

Die Verlaufskurve eines tagelang anhaltenden Wutausbruchs ist zum Glück immer gleich.

1: Gewitterwolken ziehen auf

2: Sturm, Blitz und Donner entladen sich in Form von Gebrüll und Sachen schmeissen

3: Zittern

4: Heulen (passt Wein zu, Rotwein, also weinen sozusagen)

5: Erschöpfung

6: egal, alles egal

7: kichern, durchknallen

8: am nächsten Tag weitermachen als wär nix gewesen

Ich befinde ich mich gerade in Phase 7.

Energiebedarf heute: 1 Tafel Schokolade (auf einmal), Aufbackbrötchen mit fett Mayo, Salami und Käse drauf. Lasse mich morgen auf Skorbut untersuchen.

Freitag, 5. Oktober 2007

Wie? Was?

Freitag weiß nicht wie spät.

Nerven blank, willenlos, derangiert, kapituliert.

Energiebedarf: 1 Eimer Woschtsalat.

Intellektuelle Restfähgkeit reicht für Pittiplatsch und Schnatterinchen.



Das Telefon, die Maus ruft an, wann sie euch mal besuchen kann!

*kräääääähhh*

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Gibt es eigentlich

ein Wort für die Steigerung von Zorn?

buff

Donnerstag früher Abend 16:49 Uhr. Männlein oder Weiblein?

Zornesrot, ohrenbetäubt, zeitberaubt, besoffen (Kaffee).

Energiebedarf: Currywurst mit Pommes in 3:30 Minuten. Rekord.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Tschakka!

Feiertag Nachmittag 15:00 Uhr. Weiblich, 160 cm, 53 Kg, internetsüchtig,
naturbekokst, ausgeschlafen, Schreibtischtäterin.

Energiebedarf: 1 Tafel Schokolade auf einmal.

Mit Gänsehaut wird die Beinrasur viel glatter

Unter der Dusche eine Gänsehaut erzeugen geht so:

- Wasser kalt drehen (ausgeschlossen)

- in Gedanken eine Gehaltsverhandlung durchspielen

- morgens um halb fünf im Dämmerzustand laut Shine on you crazy Diamond

- Fingernagel über Schultafel

- Zunge im Ohr

- Männer in Flipflops

Sonntag, 23. September 2007

Mal was schönes, das kracht

Darf ich vorstellen: Ezio und Booga, meine Allerallerlieblingsliveband:

Rom bei Nacht




Freitag, 21. September 2007

Liebe? Macht?

Ich hab vorhin mal ein bißchen im Kathechismus gelesen. Da kommen die Worte Liebe und Würde sehr häufig vor. Es stehen schöne Sachen drin, beschützende, beruhigende, helfende, gütige Worte. Ich dachte bislang, diese Attribute sind es, die den christlichen Glauben ausmachen.

Nun war ich in Rom. Auf dem Petersplatz, im Petersdom und in den vatikanischen Museen, der wahrscheinlich bedeutendsten Kunstsammlung der Welt. Alles an einem Tag - was ein Wahnsinn ist, weil nicht zu verarbeiten. Die Sixtinische Kapelle war die letzte Station an diesem langen Tag, und erst dort ist es mir gelungen, etwas beruhigendes, gütiges, liebevolles zu finden. Sie ist mit meinem Verstand von Kunst nicht zu beschreiben, aber sie ist schön. Einfach wunderschön, klein und fast bescheiden. Ich hatte einzwei Tränchen im Knopfloch.

Im Petersdom auch. Da bin ich heulend rausgelaufen. Aber nicht vor Rührung. Vor Zorn, und weil ich mich so erniedrigt gefühlt habe. Mein Gedanke war dauerd: Das könnt ihr doch nicht mit uns machen! Die einzige Botschaft, die dieser Dom an mich ausgestrahlt hat, war: Macht.

Der Petersdom ist so unbeschreiblich groß, dass Notre Dame in Paris dagegen wie ein Fliegendreck wirkt. Man kann entweder die Augen demütig zu Boden senken und den prachtvollen Marmor betrachten, oder den Kopf in den Nacken legen und vor Ehrfurcht erstarren. Es gibt dort nichts, was sich auf Augenhöhe befindet. Selbst die Säulenfüße beginnen erst auf Kopfhöhe. Ich bin eine halbe Stunde völlig fassungs- und orientierungslos durch den Dom gelaufen und konnte zuerst gar nichts denken.

Und dann habe ich gesucht. Nach einem Anzeichen von Liebe oder Güte ... nichts. Das Zentrum, der Ursprung des christlichen Glaubens entbehrt jeglicher Umarmung des Menschen, der sich hineinbegibt. Im Gegenteil. Der Mensch wird mit billigen wahrnehmungspsychologischen Tricks so klein gemacht, dass seiner Würde beraubt nichts mehr von ihm übrig bleibt.

In manchen Nischen konnte man beten. Da war eine Frau, ja, sie war ärmlich gekleidet, keine Touristin. Die stand nach ihrem Gebet auf und faltete einen Geldschein, den sie in einen der zahlreichen dafür vorgesehen Kästen warf. Ab da liefen mir die Tränen.

Dove from Above

The guests have been greeted, the stars are now seated





User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

NEU
. . . Es geht weiter, und zwar hier: http://www.ozelotte.de . . .
dove from above - 12. Aug, 06:39
For everything there...
Mein Vater dachte, es sei ein Herzinfarkt. Er kam...
dove from above - 19. Apr, 15:28
Wie ich meinen Lieblingssport...
Letzten Sommer wurde nebenan ein Haus gebaut. Der...
dove from above - 16. Apr, 17:22
Ich bin wieder da
Vor 4 Jahren habe ich das letzte Mal hier geschrieben. Vorhin...
dove from above - 15. Apr, 19:00
Gaga
Vorhin beim Ausdauersport sah ich ein schwarzes Lamm,...
dove from above - 17. Jul, 21:30

Gelesen

Aktueller Ohrwurm


 

kostenloser Counter