Freitag, 23. Juni 2006

Mecki wohnt in der Nachbarschaft

Manchmal kommt sie auf Besuch. Meistens ist sie übellaunig und fordert hartnäckig
ihre Streicheleinheiten. Verweigert man sie ihr, meckert sie laut.

Mecki

Kleine Dinge

Manchmal ist es sehr einfach, Wut und schlechte Laune zu besänftigen.
Eine Rose kann da schon reichen, besonders wenn sie gut riecht.
 
Die Rose

rosa himmelbett
zarter als jede seide
ein traum für bienen

Johannes Storjohann

Donnerstag, 22. Juni 2006

Warum bist du denn schon wach?

Die Vögel singen so laut ...

Dienstag, 20. Juni 2006

Inder nett

Was meint wohl der Inder, wenn er seine Mail an mich mit dem Satz

"Bitte antworten Sie ohne formulierung."

beendet?

Soll ich mit Mimik oder Gestik ... oder was?

Herr Schneck

guckt heute irgendwie ganz zerknautscht.

Vielleicht weil ich ihm verboten habe, meinen Schnittlauch zu essen. Aber so geht das
nunmal nicht.

Montag, 19. Juni 2006

Jehova, Jehova!

Hol doch mal jemand den Stoiber aus der Sonne und tauche seinen Kopf in eiskaltes Wasser!

Geistert der Typ doch gerade mit seiner "Initiative zur Verschärfung der Strafen für Gotteslästerung" durch die Presse. Mann, als gäbs nix wichtigeres!

Und die Herren bayerischen Bischöfe machen kräftig mit, fühlen sich nämlich angepisst, weil ihre Versuche, Popetown zu verhindern kläglich gescheitert sind. Beileidigt wie so kleine Jungens.

Na super, "Das Leben des Brian" landet dann demnächst auf dem Index, oder was?

Sonntag, 18. Juni 2006

Mal wieder die MAXI

Mein bemitleidenswerter Fuß schillert in allen Regenbogenfarben. Ein oder zwei Strass-Steinchen dazu, und ich könnte einen Wettbewerb gewinnen.

Neulich hatte ich wieder ungefragt eine "Maxi" in der Post - die BRAVO für 25-jährige. Die haben mir sogar einen Lip-Gloss (mit Erdbeergeschmack, blärgs!) mitgeschickt. Dabei will ich das Zeug doch alles gar nicht haben. Mit dem Lip-Gloss sehe ich aus wie Scarlett Johanson nach ihrer wöchentlichen Silikonspritze. Das ist doch total bescheuert!

Die Maxi schreibt:

"Eine Frau mit Katze? Niemals!"
Also hör ma! Gehts noch?

"Streublümchen sprießen auf Blusen, Blütendetails schmücken Schläppchen, und bunte Sträuße werden an Jeans gepinnt,[...] damit wir alle wieder fröhlicher werden."
Jetzt mal ehrlich, ich wäre fröhlicher, wenn ich mir sowas nicht angucken müßte!

"Philipp: Ich will meinen Kindern mal nicht erzählen, dass mich ihre Mutter auf die Discotoilette gezerrt hat."
Warum eigentlich nicht?

"Häkelbikini, ca. 90 Euro"
Ja klar. Und für den Mann gibts demnächst Häkel-Boxershorts und Häkel-Stringtangas, oder was?

Den übrigen Schund erspare ich euch, da wird man ja ganz gaga.

Samstag, 17. Juni 2006

Overkill

Dinge, die man mal gemacht haben muss ... nein, muss man natürlich nicht, aber ich wollte das schon immer mal machen: Einen großen Vergnügungspark besuchen. Zwei Tage Europa Park Rust, und ich bin lebend wieder zu Hause angekommen, auch wenn mich heute morgen beim Frühstück fast ein Blumentopf erschlagen hätte.

Ich mag keine großen Ansammlungen von Menschen und bin extrem Lärmempfindlich. Ich kann rumlaufende Maskottchen, nervende Pantomimen und spontane Blasmusikkapellenauftritte, die meine Ohren beleidigen, nicht ausstehen. Von Zuckerwatte- und Pommesfettgeruch bekomme ich Migräne, und wenn schwitzende Teenager in viel zu engen Klamotten und FlipFlops (ich hasse FlipFlops!) in der Schlange vor mir stehen und die so vor mir rumpubertieren, könnt' ich weglaufen.

Ich hatte trotzdem Spaß. Bin die allergrößte Achterbahn Europas (oha!) gefahren und habe Bekanntschaft mit freiem Fall gemacht. Sehr geil! Zwei Tage lang Jagd auf einen Adrenalinkick nach dem anderen und alles jugendfrei. Habe mich diebisch gefreut über tausende von Menschen, die vor Freude gejauchzt und gebrüllt haben, weil ihnen eine Sekunde Schwerelosigkeit in den Magen gefahren ist. Ein Wahnsinn, der den Alltagswahnsinn für ein Weilchen ersetzt hat.

Jetzt sitze ich hier mit einem zerdepperten Fuß. Nein, nicht die Achterbahn ist ausgeglitten, mir ist niemand in der Menschenmenge draufgetreten, ich hab auch nirgends vor Wut dagegen getreten. Ich war im Supermarkt. Kiste Wasser kaufen, Kiste kaputt, Flasche fällt runter, mir auf den Fuß, ich aua. Ich werde den Supermarkt verklagen.

Donnerstag, 15. Juni 2006

Es donnert irgendwo da hinten.

Wolkentürme vor blauem Himmel, die Hagelabwehr vom Flughafen ist in der Luft. Platzregen wechselt mit Sonnenschein, es ist kein Grad kühler geworden. Denken geht langsamer als sonst, bewegen auch. TRAUMWETTER!

Neulich im Wald …

… traf ich Herrn Schneck


und Frau Raupe.


Und diese hübsche, leicht errötete Dame mit der lustigen Frisur …

… strebt eine große Karriere als Schmetterling an.
 

Weich in der Birne

HÄ? Feiertag ist doch erst morgen, oder wie? ... Was? Heute? Wieso sagt mir das denn keiner?

Ich glaub, ich brauch eine Gehirnwäsche.

Mittwoch, 14. Juni 2006

Cybershopping

Meine Bücher kaufe ich schon lange nicht mehr in der Buchhandlung, sondern online. Ich weiss, dass das scheisse ist. Aber ob ich nun Amazon, Hugendubel oder Wittwer mit meinem Geld beglücke ist ja auch schon fast egal. Denn der kleine Buchhändler um die Ecke hat ja nie geöffnet, wenn ich mal Zeit habe.

Katzenfutter wird online bestellt, kommt per Post, muss ich das Zeug nicht schleppen.

Konzerttickets gehen neuerdings auch übers Internet. Die druck ich dann einfach aus.

Wenn ich einen Luxusartikel haben will, gucke ich bei ebay oder bestelle online bei meiner Haus- und Hoflieferantin für Wohnaccessoires.

Klamotten bestelle ich bei eddibauer.de. Die passen immer, weil amerikanische Größen und keine Gefahr auszusehen wie Presswurst.

Bereits vor elf Jahren habe ich (mit Lynx und E-Mail Account) online eine Jugendherberge in Berlin gebucht und kann mich durchaus als alten Hasen bezeichnen. Wie einfach es aber ist, einen schweinebilligen Flug im Internet zu buchen, das fasziniert mich jetzt doch.

Man gebe eine beliebige URL ein, die irgendwas mit "billig" und "fliegen" zu tun hat, gucke ein bißchen rum, gehe dann direkt zur Airline auf die Website, gebe seine Daten ein, Kreditkartennummer - zack - Flug gebucht. Jetzt noch halbe Stunde vor Abflug am Counter sein und dann losfliegen. Unglaublich!

Und da behauptet David Bowie, er könnte auch ohne Internet leben. Pffft. >>> Rumpfkluft

33 bei 33 Grad

Mir wurden heute schon ein paar Ständchen gesungen. Es gibt da draussen tatsächlich Leute, die mich lieb haben und sich nicht zu schade sind, für mich zu singen :-)))

Danke euch, ich hab euch auch lieb!

Dove from Above

The guests have been greeted, the stars are now seated





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