Du bist Deutschland
Die neue Kampagne "Du bist Deutschland" wird kurz nach ihrem Erscheinen schon heftig und kontrovers im Web diskutiert. Ich habe mir bisher nur die Website angesehen, noch keinen Spot und keine Anzeige gesehen, und stelle fest, dass bei mir die positive Emotion überwiegt.
Ich räume ein: Die Kampagne hat was von Tschakka-Schreiern, die große Parolen ausgeben und Menschen - für einen Tag oder zwei - glücklich und erfolgreich machen können. Aber man kann Glück und Erfolg nicht mal eben anstupsen und dann bleiben sie schon. Nein, die gehen wieder. Es braucht einen langen Atem um glücklich und erfolgreich zu werden. Gut hats der, der es schon ist.
Ich räume auch ein: Diese Kampagne verschlingt Unsummen. Geld, das an anderer Stelle gebraucht wird, z. B. für Bildung und Soziales.
Und ich räume ein, dass die Kampagne für mich einen Beigeschmack hat: Egoismus und Ellenbogengesellschaft sind die Schlagworte, die mir spontan einfallen.
Aber.
Irgendwie gefällt mir der Ansatz. Ein Ruck, ein Denkanstoss, ein Aufruf zu mehr Optimismus, zu Mut, Selbstbewußtsein und Vielfalt.
Da fällt mir mein Vater ein. Dieser Mensch, der als Kleinkind schon 1000 Kilometer Russland unter den Füßen hatte. Er kriegt immer die Krise, wenn über die Zustände in Deutschland gejammert wird. Er hat den direkten Vergleich, er hat ganz andere Zustände erlebt. Und er hat recht.
Deutschland ist ein freies Land. Ohne Terror, ohne politische Verfolgung. Mit sozialem Netz. Niemand muß verhungern, ärztliche Versorgung gibt es für jeden. Die Bildungschancen sind gut, Frauen und Männer leben nahzu gleichberechtigt.
Jeder Deutsche kann (!) und soll sich engagieren, sich wehren, Gutes tun. Im Privaten, Beruflichen und Gesellschaftlichen. Dazu braucht es Mut und einen positiven Blick in die Zukunft. Und das ist es doch, was die Kampagne letztendlich vermitteln will. Oder? Und ist das nicht ein guter Ansatz?
Ich räume ein: Die Kampagne hat was von Tschakka-Schreiern, die große Parolen ausgeben und Menschen - für einen Tag oder zwei - glücklich und erfolgreich machen können. Aber man kann Glück und Erfolg nicht mal eben anstupsen und dann bleiben sie schon. Nein, die gehen wieder. Es braucht einen langen Atem um glücklich und erfolgreich zu werden. Gut hats der, der es schon ist.
Ich räume auch ein: Diese Kampagne verschlingt Unsummen. Geld, das an anderer Stelle gebraucht wird, z. B. für Bildung und Soziales.
Und ich räume ein, dass die Kampagne für mich einen Beigeschmack hat: Egoismus und Ellenbogengesellschaft sind die Schlagworte, die mir spontan einfallen.
Aber.
Irgendwie gefällt mir der Ansatz. Ein Ruck, ein Denkanstoss, ein Aufruf zu mehr Optimismus, zu Mut, Selbstbewußtsein und Vielfalt.
Da fällt mir mein Vater ein. Dieser Mensch, der als Kleinkind schon 1000 Kilometer Russland unter den Füßen hatte. Er kriegt immer die Krise, wenn über die Zustände in Deutschland gejammert wird. Er hat den direkten Vergleich, er hat ganz andere Zustände erlebt. Und er hat recht.
Deutschland ist ein freies Land. Ohne Terror, ohne politische Verfolgung. Mit sozialem Netz. Niemand muß verhungern, ärztliche Versorgung gibt es für jeden. Die Bildungschancen sind gut, Frauen und Männer leben nahzu gleichberechtigt.
Jeder Deutsche kann (!) und soll sich engagieren, sich wehren, Gutes tun. Im Privaten, Beruflichen und Gesellschaftlichen. Dazu braucht es Mut und einen positiven Blick in die Zukunft. Und das ist es doch, was die Kampagne letztendlich vermitteln will. Oder? Und ist das nicht ein guter Ansatz?
dove from above - 27. Sep, 12:35