Frauenmobil
Da muss ich noch einen Nachtrag über einen Zeitungsartikel von vor 5 Tagen machen (Stuttgarter Zeitung). Ein Artikel über ein Wohnmobil, das auf der Tourismus-Messe in Stuttgart vorgestellt wurde.
Headline: Ob da auch Männer drin schlafen dürfen?
Bildunterschrift: Ein so genanntes Frauenmobil als Besuchermagnet: [...] das von Frauen für Frauen gestaltete Wohnmobil.
In diesem Artikel geht es also um ein ganz besonderes Wohnmobil von Frauen für Frauen gestaltet. Soso, denke ich mir und finde das interessant. Was sich Frauen wohl so einfallen lassen, um ein Wohnmobil zu einem Frauenmobil zu machen?
Zuerst bin ich begeistert, denn mein Fahrrad entstammt genau so einer Idee. Das wurde an irgendeiner Uni entwickelt und ist perfekt auf "Frauenanatomie" abgestimmt. Das Rad passt einfach – viel besser für mich als jedes Unisex-Fahrrad.
Also war ich der Wohnmobil-Idee erstmal aufgeschlossen.
Aber was will man erwarten. Das Teil heißt "Femotion". Erinnert mich an Slipeinlage, und der Anglizismus verursacht mir Gänsehaut.
"Isch des nur für Fraue?" Fragt eine interessierte Messebesucherin. Nein, da können selbstverständlich auch Männer drin schlafen antwortet die Hostesse.
Mehr als drin schlafen sollen die Männer aber offensichtlich nicht. Denn das Besondere an Femotion ist eigentlich nur, dass die Küchenzeile besonders komfortabel ist und mit massenhaft Arbeitsplatte auffährt. Na ja, und dann gibt es noch ein beheizbares Schuhfach. Sowas wollte ich doch auch immer schonmal haben. Damit der Fußpilz ordentlich sprießen kann. Urgs.
Mein Fazit: Total bescheuerter Marketingcoup. Ein Dienstbotenmobil als Frauenmobil zu bezeichnen ist schon echt grenzwertig. Was ham die denn für 'ne Agentur, sachma?
Headline: Ob da auch Männer drin schlafen dürfen?
Bildunterschrift: Ein so genanntes Frauenmobil als Besuchermagnet: [...] das von Frauen für Frauen gestaltete Wohnmobil.
In diesem Artikel geht es also um ein ganz besonderes Wohnmobil von Frauen für Frauen gestaltet. Soso, denke ich mir und finde das interessant. Was sich Frauen wohl so einfallen lassen, um ein Wohnmobil zu einem Frauenmobil zu machen?
Zuerst bin ich begeistert, denn mein Fahrrad entstammt genau so einer Idee. Das wurde an irgendeiner Uni entwickelt und ist perfekt auf "Frauenanatomie" abgestimmt. Das Rad passt einfach – viel besser für mich als jedes Unisex-Fahrrad.
Also war ich der Wohnmobil-Idee erstmal aufgeschlossen.
Aber was will man erwarten. Das Teil heißt "Femotion". Erinnert mich an Slipeinlage, und der Anglizismus verursacht mir Gänsehaut.
"Isch des nur für Fraue?" Fragt eine interessierte Messebesucherin. Nein, da können selbstverständlich auch Männer drin schlafen antwortet die Hostesse.
Mehr als drin schlafen sollen die Männer aber offensichtlich nicht. Denn das Besondere an Femotion ist eigentlich nur, dass die Küchenzeile besonders komfortabel ist und mit massenhaft Arbeitsplatte auffährt. Na ja, und dann gibt es noch ein beheizbares Schuhfach. Sowas wollte ich doch auch immer schonmal haben. Damit der Fußpilz ordentlich sprießen kann. Urgs.
Mein Fazit: Total bescheuerter Marketingcoup. Ein Dienstbotenmobil als Frauenmobil zu bezeichnen ist schon echt grenzwertig. Was ham die denn für 'ne Agentur, sachma?
dove from above - 25. Jan, 18:16